Familienverband

Ziering-Moritz-Alemann e. V.

zu Dr. theol. Johannes Ziering (Scheyring) (1454-1516)

Ereignisse im Leben des Johannes Ziering – Lebensdaten (1454-1516)

Allgemeine Lebensbeschreibungen:
  1. Die Familie Ziering: IV. 1. Johann, fundator testamenti, 18.6.1516, Dr. theol. ... In: Druckheft 1, Sippenverband Ziering-Moritz-Alemann, 1935, S. 18-19
  2. Grunow, Rudolf: Der Domherr Dr. theol. Johann Scheyring und sein Brüsseler Portrait. Anlage 3 zu Zieringer Nachrichten ZN 46, 1965 – mit verschiedenen Zitaten über das Bild. [Größe 136 kB]
  3. Grunow, Rudolf: Das Porträt auf der 1000-DM-Note. In: Genealogie, Band 8, 15. Jahrg., Heft 5, 1966, S. 177-185 [Größe 2,5 MB]
  4. Seite „Johannes Scheyring (Theologe)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Mit Porträt von Lucas Cranach d. Ä. und Wappen von Lucas Cranach d. Ä.
    {https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Scheyring_(Theologe)}
  5. zur Genealogie siehe Abstammungs- und Nachkommen-Darstellung – Stammbaum im Internet
    (Genealogische Daten)
  • Andere Schreibformen des Namens: Scheiring, Scheyring, Scheuring, Schyring, Scheiringus, Scheiringius, Czyring, Zeyringk, Ziringus, Ziringius

Lebensdaten und Ereignisse:

1454 geboren in Wemding – Vater Konrad Ziering, Mutter Anna Baldinger (Stammbaum im Internet – Genealogische Daten) (Wohn- und Geburtshaus, Wemding, Wallfahrtstraße 25 [Scheyring aus Wemding_Stadt])
vor 1470 mit Eltern (Familie) nach Magdeburg gezogen ["Warum wohl verließen die Scheurings um 1450 die angestammte Heimat?"; Die Ziering- und Alemann-Sippe und der deutsche Fischhandel]
1477 immatrikuliert im Wintersemester (Studium in Leipzig: (nach Matrikelbuch) [Dokumente Universität Leipzig]
1479 promoviert im Sommersemester zum Baccalaureus (determinavit sub magistro) [Dokumente Universität Leipzig]
1481 promoviert im Wintersemester zum Magister arcium (incepit sub magistro) [Dokumente Universität Leipzig]
1483 Domherr (Kanonikus) in Magdeburg und Halberstadt
1483 Domprediger am Magdeburger Dom
1488 im Sommersemester "Sententiarius" in der theologischen Fakultät der Universität Leipzig [Dokumente Universität Leipzig]
1488 im Wintersemester Mitglied des Rates der Fakultas artium der Universität Leipzig [Dokumente Universität Leipzig]
1490 Rektor der Universität Leipzig im Sommersemester 1490 (Matrikelbuch) [Dokumente Universität Leipzig]
1493 im Sommersemester Claviger (Schatzmeister) et executor im Rate der Facultas arcium der Universität Leipzig [Dokumente Universität Leipzig]
1494 promoviert als Licentiatus der Theologie (Doktor) an der Universität Leipzig [Dokumente Universität Leipzig]
1495 (04.02.1495) Erster Domprediger (lectura primaria) im Dom zu Magdeburg (Anmerkung: 1497/98  war der junge Martin Luther als Schüler an der Domschule in Magdeburg; er kann Dr. Johannes Ziering in Predigten gehört haben) [Germania Sacra, S. 553]
1497 von der Stadt Wemding nach Breslau zum Fürstbischof Johannes von Roth entsandt (um den Fürstbischof an ein der Stadt Wemding gegebenes Versprechen zu erinnern)
1497 (09.08.1497) Visitator des St. Marienstifts in Halberstadt als erzbischöflicher Kommissar, zusammen mit Sebastian Weynmann [Germania Sacra, S. 553]
1505 (10.03.1505) Geburt des Neffen Johannes Ziering († 1555)
1513 (08.11.1513) Leipziger Legat (erster Ursprung der Ziering’schen Familienstiftung)
1514 Bearbeiter/(Mitverfasser)/Herausgeber von: Honorius Augustodunensis (Solitarius): Gemma anime Preclarũ opus Honorij Solitarij doctoris excellẽtissimi Gemma anĩe intitulatũ ... ["Gemma anime", Blatt 8]
1514 (03.07.1514) Visitator der Nonnenklöster in der Neustadt, zusammen mit Abt Dietrich vom Kloster Berge

[Germania Sacra, S. 553]
1516 (18.06.1516) Testament (Besitz und Verteilung, Bestätigung der Stiftung in Leipzig)
1516 (16.07.1516) gestorben in Halberstadt
1516 begraben „im Magdeburger Dom unter der Hauben“ (kein Grabstein/Epitaph)

[1517 (31.10.1517) Luthers Thesenanschlag in Wittenberg]
1529 Bild von Lucas Cranach d. Ä.
1556 Theologische Erwähnung in: Matthias Flacius "Catalogus testium Veritatis ..."
1605
(03.04.1605) Vertrag der Schwestern (Enkelinnen von Hemeram Ziering (Bruder von Johannes Ziering)) Margarethe, Catharina und Elisabeth Ziering (Begründung der Ziering’schen Familienstiftung; zweiter Ursprung der Stiftung; bezogen auf das Testament von Dr. theol. Johannes Ziering von 1516)
1611 Erwähnung in: Leichenpredigt für Anna Moritz (als Ur-Groß-Onkel) [Der Christen Leben und Sterben ... Der Erbarn und Ehrn Viel Tugendreichen Matronen Annen Mauritzin ..., S. 53]
1726 Theologische Erwähnung in: Clerus Mauritianus ... ["Clerus Mauritianus ...", S. 1 (Blatt 11)]

Anmerkungen zur Form:
  • Datum in eckigen Klammern: Hinweise auf Weltereignisse, mit denen die Person in Beziehung stand; allgemeine/weitere Erklärungen (z. T. mit Links nach außen)

zuletzt geändert: 14.07.2020
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